Aktion Arbeitnehmerveranlagung für Senioren startet Ende März in die achte Saison

Am 22. März startet in Baden bereits die achte Auflage der Aktion „Arbeitnehmerveranlagung für Senioren“. Auch wenn vieles neu ist, ändert sich für die Antragsteller nur wenig!


Gemeinsam mit Experten wurden BeraterInnen vom NÖ Seniorenbund geschult und werden ab sofort für die Arbeitnehmerveranlagungstage in den Bezirken zur Verfügung stehen. 

Dass sich die Durchführung der Arbeitnehmerveranlagung lohnt, beweisen die Zahlen: „In den letzten 7 Jahren konnten rd. 1,2 Mio. Euro an zu viel bezahlter Lohnsteuer rückerstattet werden“, weiß der Landesobmann der NÖs Senioren Herbert Nowohradsky. „Ohne unsere Hilfe würden viele den Ausgleich nicht machen und um ihr Geld umfallen.“

Für Antragsteller ändert sich nicht viel

Für jene Mitglieder, die den Service nutzen möchten, ändert sich nicht viel: Wie bisher müssen die Belege mitgebracht werden. Um die Daten per Computer eingeben zu können, muss jede/r Steuerpflichtige beim Finanzamt ein persönliches Passwort anfordern. Wie einfach das geht, erfahren Sie bei der Anmeldung zum jeweiligen Beratungstag.

Das kann man abschreiben

Um es Ihnen leichter zu machen, was man abschreiben kann, finden Sie hier Tipps. Bitte alle Rechnungen und Belege aufheben und sammeln:

- Freiwillige Zusatzversicherungen (Personenversicherungen vor 1.1.2016 abgeschlossene Verträge)

- Kreditrückzahlungen für Wohnraumschaffung, Sanierung von Objekten (Beginn vor 1.1.2016)

- Mitgliedsbeitrag NÖs Senioren 

- Kirchenbeiträge 

- Spenden

- außergewöhnliche Belastungen: z.B. Pflegeheimkosten, Pflegegeldbezieher, Diätver­pflegung (Feststellung Behindertenpass), Krankheitskosten (Zahnersatz, Arzt-, Spitalskosten, Rezeptgebühren, Allergiekosten, Kurkosten, Hörgeräte, Brillen, diverse Heilbehandlungen und Hilfsmittel, Psychotherapie)
 

- Eine Erwerbsminderung ab 25 Prozent

- Hochwasser oder sonstige Naturkatastrophen

Zur den Terminen und zur Anmeldung