Präs. Ingrid Korosec kämpft für Maßnahmen gegen die Teuerungswelle

Präs. Ingrid Korosec kämpft für Maßnahmen gegen die Teuerungswelle

„Auch wenn nicht alle Maßnahmen sofort greifen oder direkt spürbar sind: Die Zuwendungen der Bundesregierung für Pensionsbezieherinnen und -bezieher mit einer Ausgleichszulage decken nicht nur die prognostizierte Inflation von 6,5 Prozent ab, sondern sogar eine potenzielle Inflation bis 9 Prozent“, rechnet Korosec vor und sieht das als Beweis für die starke soziale Komponente der bisherigen Entlastungsmaßnahmen.

Beispiel: Bezieherinnen und Bezieher einer Ausgleichszulage von 1.000,48 Euro brutto (2021) (im Jahr: 14.006,72 Euro)

  • 150 Euro Inflationsausgleich (mit der Februarpension 2022 ausbezahlt)
  • 150 Euro (Entlastungpaket; wird Ende April 2022 ausbezahlt)
  • 100 Euro Aussetzen Ökostrompauschale und Ökostromförderbeitrag (Jahresabrechnung)
  • 150 Euro Energiekostenausgleich (Gutschein, Jahresabrechnung)
  • 100 Euro Senkung Gas- und Elektrizitätsabgabe (Jahresabrechnung)
  • 250 Euro Negativsteuer (Sozialversicherungsbonus)

Gesamt:   900 Euro

Anteil an Jahreseinkommen in Prozent

  • 6,43 % (900 Euro) durch Maßnahmen
  • 3,00 % (420 Euro) durch Pensionserhöhung 2022

Gesamt: 9,43% (1.320 Euro)

Angenommene Inflationsrate: 6,5 % (910 Euro)

Differenz: +2,8 % (+410 Euro)

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Für Menschen mit Pensionen über der Ausgleichszulage betragen die Entlastungen zusätzlich zur Pensionserhöhung von mindestens 1,8 Prozent bisher insgesamt 350 Euro:

  • 100 Euro Aussetzen Ökostrompauschale und Ökostromförderbeitrag (Jahresabrechnung)

davon profitieren alle Pensionsbezieherinnen und -bezieher

  • 150 Euro Energiekostenausgleich (Gutschein, Jahresabrechnung)
     
    • Grenze 55.000 EUR Jahreseinkommen Einpersonenhaushalt
    • Grenze 110.000 EUR Jahreseinkommen Mehrpersonenhaushalt
       
  • Ca. 100 Euro Senkung Gas- und Elektrizitätsabgabe (Jahresabrechnung)

davon profitieren alle Pensionsbezieherinnen und -bezieher

 

Korosec schlägt daher vor: Erhöhung der Pensionistenabsetzbeträge ist eine rasche und unbürokratische Entlastungsmaßnahme!

Auch wenn Ingrid Korosec die bisherigen Erleichterungen gutheißt, weist sie darauf hin, dass für Menschen, die eine Medianpension (für 2021: 1.224 Euro brutto pro Monat) beziehen, durch Maßnahmen und Pensionsanpassung bisher insgesamt bereits eine Entlastung von 710 Euro erreicht wurde, was jedoch unter der aktuell prognostizierten Jahresinflation von 6,5 Prozent liegt.

Ingrid Korosec sieht daher weiteren Handlungsbedarf für Erleichterungen für Pensionsbezieherinnen und - bezieher einer Medianpension und darüber.

„Die Unterstützungen müssen unkompliziert und rasch möglich sein. So können wir den Menschen am besten helfen. Daher schlage ich eine Erhöhung der Pensionistenabsetzbeträge vor“, erklärt Korosec.