Ingrid Korosec und Herbert Nowohradsky: "Wichtiges Zeichen gegen Altersdiskriminierung"
Seniorenbundpräsidentin Ingrid Korosec und Landesobmann Herbert Nowohradsky freut das Ergebnis der EU-Führerscheindebatte. Die verpflichtenden Gesundheitstests für ältere Lenkerinnen und Lenker sind nämlich endgültig vom Tisch.
Die EU-Kommission hatte das vorgeschlagen, eine jetzige Einigung zwischen Europaparlament und den Mitgliedsstaaten sieht aber keine solche Vorschrift vor. Gegen verpflichtende Gesundheitstests für ältere Führerscheinbesitzer hatten sich die 27 Mitgliedsstaaten schon vor mehr als einem Jahr grundsätzlich ausgesprochen. Auch die NÖs Senioren rund um Landesobmann, Präs. a. D. Herbert Nowohradsky haben sich schon 2023, als das Thema im Raum gestanden ist, dagegen stark gemacht - und jetzt den Kampf gewonnen.
Seniorenbundpräsidentin Ingrid Korosec und Landesobmann Herbert Nowohradsky freut diese Entscheidung zur Reform der EU-Führerscheinregeln: „Der Kampf hat sich gelohnt. Das ist ein großer Erfolg gegen die Benachteiligung von Seniorinnen und Senioren. Es ist ein wichtiges Zeichen gegen Altersdiskriminierung. Fahrtauglichkeit ist eine Frage des individuellen Gesundheitszustandes, nicht des Alters."
Korosec verweist auch auf das Regierungsprogramm, in dem es heißt: „Keine ausschließlich für ältere Menschen geltenden verpflichtenden Führerschein-Kontrollen, klares Auftreten auf europäischer Ebene gegen altersdiskriminierende Führerscheinüberprüfungen.“ Verpflichtende Gesundheitschecks bei Führerscheinerneuerungen würden abgelehnt. Die Eigenverantwortung sei zu stärken, die Unterstützung bei der Selbsteinschätzung zu fördern. „Mit dem nunmehrigen Ergebnis der EU-Führerscheindebatte sind diese Punkte des Koalitionspapiers bereits erfüllt“, merkt Korosec an.

